Projektierung des Milan SL-MK3

Der Milan SL-MK2 wird weiterentwickelt zum Milan SL-MK3

Grundlagen:

Im harten Alltags-und Renneinsatz haben sich folgende Verbesserungsmöglichkeiten und Kundenwünsche ergeben:

  1. Regendichtigkeit im Bereich Lukendeckel und Kopfhaube.

    Lösung: Verbesserter Wasserkasten im Scharnierbereich . Das Wasser wird durch einen neuen beidseitigen Dome-Holm, der Wasserkasten oben und Radhaus unten verbindet, abgeführt.

    Der Lukendeckel erhält an den Seiten neue Zuhaltungen und eine verbesserte Dichtung. Unsere Tests bei Sturm und Starkregen waren sehr erfolgreich.

    Die Kopfhaube wird dahingehend überarbeitet, dass sie einen regendichten Anschluss an den Lukendeckel erhält, die früher offengebliebenen dreieckförmigen Anschlussöffnungen zwischen Kopfhaube und Lukendeckel sind dann auch dicht.

  2. Steifigkeit des Antriebsstranges, insbesondere in der Gründung der Umlenkrollen, aber auch im Bereich des hinteren Radkastens

    Lösung: Durch ein neues Design des vorderen und hinteren Radhauses entsteht eine neue sehr steife Lagerung der beiden Umlenkrollen. Eine Relativbewegung der Umlenkrollen zur selbsttragenden Karosserie wird damit unterbunden. Die Antriebseffizienz wird verbessert.

  3. Gewichts-Steifigkeitsverhältnis der Karosserie

  4. Lösung: Die Karosserie erhält ein kraftflußoptimiertes Holmsystem zur Erhöhung der Festigkeit und Steifigkeit bei gleichzeitiger Gewichtsreduktion. 

    Quer zur Fahrtrichtung erhält der Milan Domholme als Dombrücke( die gleichzeitig als Wasserablauf links und rechts aus dem Wasserkasten in die Radkästen dienen). Durch die Domholme entsteht ein geschlossener ringförmiger Holm quer zur Fahrtrichtung bestehend aus Domholmen, Radhausdomen und Quertunnel des Radhauses. Diese Einheit versteift Antrieb und Umlenkrollenlagerung.

  5. Durch die vertikale Abstützung des Zentralrahmens weiter hinten (im Gegensatz zur horizontalen Abstützung bisher weiter vorne) entsteht deutlich mehr Knautschzone bei Frontalcrasch, ohne dass die Rahmeneinheit zum Fahrer hin verschoben wird. Durch das Holmsystem wird die Fahrgastzelle erheblich stabiler.

  6. Durch den neuen Zentralholm entstehen Belüftungsoptionen, die in Verbindung mit Naca-Lufteinlässen genutzt werden können.
  7. Die Neugestaltung des vorderen Radhauses umfasst eine Vergrößerung insgesamt sowie eine Erhöhung der Dome, die den Einsatz dickerer Reifen als bisher und einen deutlich längeren Federweg ermöglichen. Damit kann der Milan SL mit sehr weichen Federn und jetzt auch längeren Federn gefahren werden. Die Anpassung des vorderen Radhauses an die Karosserie wird verbessert und die Lagerung der vorderen Umlenkrolle in den Radkasten integriert.

  8. Die Kettenrinne erhält ein fest eingeklebtes Dach, durch dass ein Holm mit geschlossenen Querschnitt entsteht. Dadurch Antriebsstrang und Fahrzeugboden erheblich ausgesteift.

  9. Optional liefern wir neue elastomergefederte Federbeine für vorne mit sehr geringem Gewicht.

 

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