Velomobil Typen

Die  "Quest", ist schon immer eine Göttin unter den Velomobilen gewesen. In den vielen Jahren Bauzeit sind fast alle Lösungen perfekt ausgereift und einige Eigenschaften von der Konkurrenz immer noch unerreicht. Die besonderen Stärken der "Quest" sind der große Fahrkomfort, viel Platz im Innenraum, ein Fahrwerk, dass auch darauf ausgelegt ist zur Not abseits von glatten Strassen eine gute Figur zu machen (Bodenfreiheit, Federwege) und das klassisch schöne Design. Vielleicht wird man eines Tages nicht mehr sagen: "das geht ab wie ein Zäpfchen!" sondern: "das geht ab wie eine Quest!".

Das "DF" ist eines der neuesten Velomobile auf dem Markt. Mit der sehr straffen Federung, dem aufrechteren Oberkörper und der kürzeren Karosserie macht es Spaß bei kurzen knackigen Sprints. Offen gefahren, macht es auch Laune, die Autos durch die Stadt zu hetzen. Mit der sehr präzisen Lenkung, läßt es sich auch nach kleineren "Ausrutschern" gut wieder einfangen, die Ausstattung ist Quest-typisch vollständig. Aufgrund der extremeren Auslegung scheiden sich neim "DF" die Geister, die einen sehen die Mängel, die es damit zwangsläufig mitbringt, die anderen lieben es, wegen der guten Eigenschaften, die es vor allem auf Kurzstrecken voll entfalten kann.

Der "Milan GT" ist der Urahn der Milan Familie. Das geniale Aerodynamische Konzept macht ihn vor allem im Alltagsbetrieb unter widrigen Verhältnissen zu einem überlegenen Fahrzeug, wenn die vorgegebene Gewichtsverteilung mithilfe der vorderen Gepäckfächer gut austariert bleibt. Aufgrund der Einbindung des Hinterrades in einer klassischen H-Schwinge, können in diesem Fahrzeug fast alle Antriebs-Komponenten eingebaut werden, die die Fahrradtechnik zu bieten hat, egal ob Dual Drive oder Rohloff Nabenschaltung, es gibt für viele Wünsche eine Lösung. Die im Schulterbereich sehr breit gehaltene Karosserie erlaubt sogar die Montage einer Panzerlenkung.

Der "MIlan SL" ist die kleine Schwester oder Bruder vom GT. Durch die schmalere und flachere Karosserie ist diese noch strömungsgünstiger, was ihn zu einem der schnellsten Velomobile überhaupt macht, wovon allein die vielen Weltrekorde Zeugnis ablegen. Durch die geringere Bodenfreiheit und den größeren Wendekreis fühlt sich dieses Velomobil vor allem auf längeren Überlandstrecken sehr wohl. Durch die konsequente Bauweise als Monocoque ohne größere Öffnungen in der Karosserie bietet die Karosserie eine extreme Steifigkeit, die oft unterschätzt wird. Die Standardversion ohne Hinterradfederung wünscht sich vor allem glatte Strassen ohne Schlaglöcher.

Milan_lightweight_fliegengewicht

 

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